Logopädie Rheine

Logopädie in Rheine

zur Verbesserung der kommunikativen Fähigkeiten

Unsere Logopädie finden Sie in der Poststraße 4 in Rheine

Die Logopädie ist eine Therapieform, die sich mit Funktionen und Funktionseinschränkungen von Sprache und Sprechen sowohl bei Erwachsenen als auch bei Kindern und Jugendlichen befasst. Während der Therapie werden Sprach-, Sprech-, Stimm-, Schluck- und Hörstörungen behandelt. Ebenso vielfältig wie die Ursachen für eine Behandlung, sind auch die Behandlungsmethoden, um die Kommunikationsfähigkeit und das Schluckvermögen zu verbessern.  Es werden verschiedene Übungen zur Verbesserung der Artikulation, Stimmgebung, des Sprechflusses und der Atmung eingesetzt und bei Bedarf auch Wortschatz-, Wortfindungs- und Grammatikübungen durchgeführt.
Durch den Einsatz verschiedener logopädischer Maßnahmen sollen die Kommunikationsfähigkeit und Lebensqualität der Patienten verbessert werden – Selbstverständlich werden bei Bedarf auch Hausbesuche durchgeführt.

Logopädie bieten wir Ihnen in der Poststr. 4 in Rheine an. Erfahren Sie hier mehr über das Thema Logopädie!

Wo findet die Logopädie in Rheine statt?

Unsere logopädischen Behandlungen finden in unserer Praxis in Rheine in der Poststraße 4 in der Galerie Borneplatz statt. Sie liegt somit direkt in der Innenstadt von Rheine und ist unmittelbar in der Nähe des Busbahnhofes von Rheine. Die Praxis befindet sich ca. 1 Gehminute vom Busbahnhof entfernt und ist barrierefrei zu erreichen.

Alternativ kann unsere mobile oder ambulante Logopädie auch gerne bei Ihnen zu Hause oder in Alten- oder Pflegeheimen durchgeführt werden, wenn Sie gerade nicht mobil sind.

Wann ist Logopädie erforderlich?

Die Logopädie wird bei Sprach-, Sprech-, Stimm- oder auch Schluckstörung sowohl bei Erwachsenen als auch bei Kindern und Jugendlichen eingesetzt.  Grund für eine logopädische Behandlung ist eine gestörte Sprechmotorik, entweder in Folge von Krankheit, durch Verletzungen der fürs Sprechen zuständigen Nerven und Muskeln oder durch Entwicklungsstörungen.

Die häufigsten Gründe für eine logopädische Behandlung von Erwachsenen stellen Beeinträchtigungen des Sprach- und Sprechvermögen infolge einer Schädigung des Gehirns dar. Diese Schädigung kann durch einen Schlaganfall (Apoplex), ein Schädel-Hirn-Trauma, einen Tumor oder degenerative Erkrankungen – zum Beispiel Parkinson oder Multiple Sklerose – auftreten. Das Sprach- und Sprechvermögen kann jedoch durch eine Vielzahl von Krankheiten beeinträchtigt werden.

Bei Kindern kann eine logopädische Behandlung, genau wie bei Erwachsenen, aufgrund vieler verschiedener Gründe stattfinden. Häufig ist der Behandlungsgrund eine Entwicklungsstörung in der Sprache. Aber auch Artikulationsstörung und Störungen des Redeflusses stellen Behandlungsbilder der Logopädie dar.

Was kostet die Behandlung für mich?

Logopädische Behandlungen sind von den gesetzlichen Krankenkassen anerkannte Behandlungsmethoden. Wenn Sie ein Rezept von Ihrem Arzt erhalten, entstehen für Sie keine Behandlungskosten, da diese von Ihrer Krankenkasse übernommen werden. Es fallen ab einem Alter von 18 Jahren lediglich - sofern Sie nicht zuzahlungsbefreit sind - die gesetzlich vorgeschriebenen Rezeptgebühren an, die je nach Verordnung variieren können. Die Voraussetzungen um sich von Rezeptgebühren befreien lassen zu können, erfahren Sie bei Ihrer Krankenkasse.

Die gesetzlichen Krankenkassen erstatten nur die Leistungen, die als „medizinisch notwendig“ gelten und von Ihrem Arzt verordnet werden. Private Krankenversicherungen und Berufsgenossenschaften, sowie private Zusatzversicherungen übernehmen zum Teil auch weiterführende Therapien.

Zu den häufigsten logopädisch behandelten Störungsbildern gehören:

  • Artikulationsstörungen = Bekanntestes Beispiel ist das Lispeln. Dabei haben die Kinder Schwierigkeiten, das S auszusprechen. Lispeln geht häufig mit einer Schwäche der Muskulatur im Mundbereich einher. Deshalb tritt es öfter gemeinsam mit einem abweichenden Schluckmuster bei den Kindern auf.
  • Sprachentwicklungsstörungen = Das Sprechen sollte sich innerhalb einer gewissen Zeitspanne bei Kindern entwickelt haben. Dieser Prozess läuft bei einer Sprachentwicklungsstörung verzögert ab.
  • Sprachstörung (Aphasie) = Durch Hirnschäden verursachte zentrale Sprachstörungen. Dabei sind das Sprechen, das Sprachverständnis, die Wortfindung, die Grammatik, das Lesen und das Schreiben betroffen.
  • Dysarthrien (Sprechstörungen) = Störung bei der Ausführung der motorischen Abläufe beim Sprechen. Patienten mit einer Dysarthrie sprechen häufig gepresst, undeutlich und verwaschen – dies kann bis zur Unverständlichkeit hin gehen.
  • Dysphonien (Stimmstörungen) = Betroffene setzen ihre Atmung und ihren stimmbildenden Kehlkopf beim Sprechen falsch ein. Heiserkeit und ein „Räusperzwang“ sind typische Anzeichen.
    Auch Entzündungen, Lähmungen oder bösartige Tumoren können dazu führen, dass die Stimmgebungsorgane nicht richtig funktionieren.
  • Sprechapraxie = Die für das Sprechen notwendigen Bewegungsabläufe sind neurologisch bedingt gestört. Dadurch kommt es bei dem Sprechen zu ungewollten Lauten oder der falschen Reihenfolge von Lauten. Zudem sind meist die Sprechmelodie und der -rhythmus beeinträchtigt, so dass die Aussprache der Betroffenen oftmals nur schwer verständlich ist.
  • Dysphagie (Schluckstörung) = Durch Schluckstörungen wird die Nahrungs- und Flüssigkeitsaufnahme erschwert oder sogar ganz unmöglich. Auslöser für eine Schluckstörung sind häufig ein Schlaganfall, Operationen und Bestrahlungen von bösartigen Tumoren im Bereich des Halses und des Mundes.
  • Hörstörungen = Kinder die schlecht oder gar nicht hören können, verzögert das sehr oft die Sprachentwicklung: Sowohl die Fähigkeit zu sprechen, als auch die Konzeptbildung und das Sprachverstehen sind häufig betroffen.

Gibt es Risiken bei der Logopädie?

Logopädische Maßnahmen sind grundsätzlich nicht mit besonderen Risiken verbunden. Risiken bzw. gesundheitliche Probleme während einer Logopädie treten in der Regel nur auf, wenn der Patient durch die logopädischen Übungen mehr belastet wird, als ihm zuzumuten ist. Zudem können zu hohe Anforderungen des Therapeuten oder unrealistische Erwartungen der Patienten zu Frustrationen bei dem Patienten führen.

Um diese Risiken zu verhindern legen wir die Behandlungsziele gemeinsam mit dem Patienten vor der Behandlung fest. Während der Therapie sind wir immer darauf bedacht, einen individuell zugeschnittenen Therapieplan zusammen mit den Patienten zu entwickeln und gegebenenfalls bei Problemen neu anzupassen. Wir versuchen, durch eine offene Kommunikation mehr Transparenz für unser Tun zu schaffen, um so eine bestmögliche Therapie zu gewährleisten.